Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 186509
Datum der Veröffentlichung : 4/6/2017 11:51:00 AM
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Fünfter europaweiter Koran-Wettbewerb

Der fünfte europaweite Koran-Wettbewerb fand vom 10. bis zum 12. März 2017 im islamischen Zentrum Hamburg statt.

Im Namen Gottes des gnädigen des barmherzigen

Mit einer Überreichung des Korans von drei Engeln startete Eröffnungsfeier am Freitag den 10. März um 17:00 Uhr. Im Anschluss hierauf wurde Koran rezitiert, gefolgt von einer Vorführung einer islamischen Gesangsgruppe, einem Kurzfilm mit einer Rede des Imam Khamenei’s über den Koran und Ausschnitte aus dem Koran-Wettbewerb 2016. Außerdem wurde die Eröffnungsrede von Hujjat ul-Islam Ansari, Leiter der Kulturabteilung des IZH, gehalten. In seiner Rede erwähnte er unter anderem: „Das Verhalten von uns Muslimen muss im Einklang mit den Lehren des Islams sein, damit die Segen des ehrenvollen Korans auch der Gesellschaft zuteilwerden.“ Anschließend fügte er hinzu: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Feinde den Islam für ihre Intrigen missbrauchen.
Ein weiterer Redner der Eröffnungsfeier war Dr. Mohsen Mirbagheri. Er sprach darüber, dass die Religion Gottes mit der reinen Natur des Menschen (Fitra) im Einklang steht und erwähnte hierfür den 30.Vers der Sure Ar-Rum in dem es Sinngemäß heißt: „So richte dein Antlitz auf den Glauben wie ein Aufrechter (und folge) der Natur, die Allah geschaffen - worin Er die Menschheit erschaffen hat. Es gibt kein Ändern an Allahs Schöpfung.“ Ein weiterer Punkt den der Hauza- und Universitätsdozent erwähnte war, dass die Weisungen (Ahkam) des heiligen Koran ebenfalls im Einklang sind mit der Natur des Menschen (Fitra) und fügte hinzu: „Der heilige Koran ist das Buch Gottes und Gott, der Erhabene, ist vollkommenes Licht, also ist der Koran auch Licht (Nur).“

An dem diesjährigen Wettbewerb nahmen 160 Bewerberinnen und Bewerber aus verschiedenen Ländern Europas teil, unter anderem Deutschland, Österreich, Niederland, England, Belgien, Dänemark, Schweiz, Italien, Frankreich uvm. Die Disziplinen teilten sich in

1.      Rezitation (Herren)

2.      Kultische Rezitation, ohne musikalische Untermalung (Herren)

3.      Gebetsruf (Herren)

4.      Tartil (Damen)

5.      Memorieren (Damen und Herren)

6.      Exegese (Damen und Herren)

auf. Des Weiteren wurden die Teilnehmer in zwei Altersgruppen (unter 16 und ab 16) aufgeteilt.

Die Jury der männlichen Teilnehmer setzte sich aus den Herren Ali Ramazani, Mahdi Adeli, Sayed Yahia Hossayni und Zul Khayrat Feyz Elahi zusammen und die Jury der weiblichen Teilnehmer vertreteten Frau Turki-Pour, Frau Abdul-Ali und Frau Moussawi.


Am Samstag den 11. März fand der Wettbewerb sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag für Damen und Herren mit verschiedenen Disziplinen in getrennten Räumen statt. Ebenfalls erfolgte die Schriftliche Koran-Exegese-Prüfung am Nachmittag in der Bibliothek des Islamischen Zentrum Hamburgs.

Am Sonntag den 12. März konkurrierten am Vormittag die Finalisten aus den Bereichen Rezitation für Erwachsene, Memorieren für Jugendlichen und vollständiges Memorieren des heiligen Buches.

Sonntagnachmittag hielt der Leiter und Imam des Islamischen Zentrum Hamburgs Ayatollah Dr. Ramezani die Abschlussrede. Nachdem er alle Gäste und Teilnehmer willkommen hieß, betonte er, das der heilige Koran ein Buch der Rechtleitung ist. Daraufhin fügte er hinzu: „Der heilige Koran gibt den Menschen den richtigen Weg um sich und andere zu erkennen. Mit dieser richtigen Erkenntnis kann man die anderen kennenlernen. Wenn wir im Bezug zum heiligen Koran unwissend sind, werden wir sowohl den Weg als auch uns selbst verlieren. Imam Ali (Friede sei mit Ihm) sagt in Nahjul-Balaqa: „Unwissenheit ist die Quelle und das Zentrum für Feindseligkeit und ist das Fundament für das Übel.“

Der Vorsitzender der islamisch-europäischen Union der Shia-Gelehrten und Theologen erwähnte noch einen wichtigen Punkt in Bezug zur Beständigkeit der Familie: „Die Ehepartner und Kinder müssen sich gegenseitig erfreuen und gegenseitig eine Stütze sein. Das bedeutet Beständigkeit der Familie. In der „modernen Unwissenheit“ wurden sehr viele Intrigen und Heimtücken gegenüber der Familie getan. Der heilige Koran betont darauf, das die Beständigkeit der Familie ernst genommen wird.“
Der Leiter und Imam des islamischen Zentrum Hamburgs hub den Koran als ein Gesetzesbuch hervor und fügte hinzu: „Um den heiligen Koran zu lesen und verstehen zu können müssen wir mit dem vorhergesehenen Weg rangehen. Eins dieser Wege ist, dass der Mensch sich rein hält von Sünden. Befindet sich der Mensch nicht auf dem Weg der Reinheit, kann er den heiligen Koran nicht richtig verstehen. Dieses heilige Buch erwähnt selbst im Bezug zu seiner Rolle als Rechtleiter: „Diejenigen werden rechtgeleitet die auch dafür bereit und geeignet sind.“ Außerdem fügte er noch über die Segen des Lesens des heiligen Korans hinzu: „Der Koranrezitator wird aufgrund des Segens seiner Rezitation spirituell. Jeder der den heiligen Koran interpretiert, wenn er von dem Vers profitiert hat so wird der heiligen Koran auch ihn segnen.“
 Anschließend wurde die Platzvergabe der Gewinner mit Anwesenheit vieler wissenschaftlicher und kultureller Persönlichkeiten erteilt.


Zum Schluss des fünften europaweiten Koran-Wettbewerbs wurden die Namen der besten Teilnehmer bekannt gegeben und mehr als 40 Geschenke übergeben. Zudem erhielten alle Wettbewerbsmitglieder eine Urkunde für ihre Teilnahme.        

 

Die besten Teilnehmer aus der Herren-Erwachsenen-Gruppe:

 

1.      Platz Rezitation: Jaafar Jaafari aus Deutschland

2.      Platz Rezitation: Majid Saidi Niku aus Deutschland

3.      Platz Rezitation: Mostafa Ahmadiyan aus Deutschland

 

1.      Platz Gebetsruf: Gholam Jaafari aus Deutschland

2.      Platz Gebetsruf: Ihsan Mihrzad aus Deutschland

3.      Platz Gebetsruf: Farid Yussufi aus DE

 

1.      Platz Memorieren (komplett): Mahbub Rahman aus DE

2.      Platz Memorieren (komplett): Fazel Al Imareh aus Schweden

3.      Platz Memorieren (komplett): Sayed Montazar Al Helo aus Dänemark

 

1.      Platz Memorieren (3 Teile): Farid Taheri aus DE

 

1.      Platz Memorieren (5 Teile): Mahdi Naimi aus Holland

2.      Platz Memorieren (5 Teile): Mortaza Karimi aus DE

 

1.      Platz Memorieren (10 Teile): Masih Naimi aus Holland

 

Die besten Teilnehmer aus der Herren-Jugend-Gruppe:

 

1.      Platz Rezitation: Masih Afzali aus DE

2.      Platz Rezitation: Amin Tagui aus Schweden

3.      Platz Rezitation: Ali Bayat aus DE

 

1.      Platz Gebetsruf: Sajjad Zarkar Pour aus DE

2.      Platz Gebetsruf: Yunes Hussein aus DE

3.      Platz Gebetsruf: Ahmad Kumail Latifi aus DE

 

1.      Platz Memorieren (5 Teile): Yunes Al Khafaji aus Dänemark

2.      Platz Memorieren (5 Teile): Yusuf Hamadi aus Dänemark

 

1.      Platz Memorieren (komplett): Ali Taha Latifi aus DE

2.      Platz Memorieren (komplett): Hussein Al Hamdani aus Dänemark

3.      Platz Memorieren (komplett): Sajjad Panahi aus DE

 

Die besten Teilnehmer aus der Damen-Erwachsenen-Gruppe:

 

1.      Platz Tartil: Bushra Al Helo aus Dänemark

2.      Platz Tartil: Marwa Al Mobari aus Dänemark

3.      Platz Tartil: Zahra Ozoghoz aus DE

 

1.      Platz Memorieren (10 Teile): Hania Haj Hassan aus DE

 

1.      Platz Memorieren (2 Teile): Mona Taqui aus Schweden

 

Die besten Teilnehmer aus der Damen-Jugend-Gruppe:

 

1.       Platz Tartil: Mohaddese Rahmat aus Österreich

2.      Platz Tartil: Tamara Hussein aus DE

3.      Platz Tartil: Hanina Bar aus DE

 

1.      Platz Memorieren (komplett): Fatima Al Yaseri aus Dänemark

2.      Platz Memorieren (komplett): Leyla Moussawi aus Dänemark

Die besten Teilnehmer aus der Damen und Herren Erwachsenen-Exegese-Gruppe:

 

1.      Platz: Attiyeh Hossami Rastami aus Italien

1.      Platz: Saideh Damen Kashan aus DE

 

2.      Platz: Haniyeh Karimi aus DE

2.   Platz: Sirus Dawari aus DE

 

3.      Platz: Mariam Al Sadat Sayidi aus DE

3.   Platz: Ali Khalequi aus DE

3.  Platz: Shekufeh Farji aus DE

















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