Islamisches Zentrum Hamburg
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Nachrichten Code : 183659
Datum der Veröffentlichung : 10/5/2016 5:11:00 PM
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Bericht zum Tag der offenen Moschee 2016

Auch in diesem Jahr öffnete das Islamische Zentrum Hamburg wieder einmal seine Tore zum „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober. Da wie auch in den Jahren zuvor, wieder einmal die Sonne über Hamburg lachte, strömten an diesem Tag bis zu 6000 Besucher in die Moschee an der Alster. Die Besucher und ihre Familien erwartete ein erlebnisreicher Tag voller kultureller Höhepunkte, interessanter Diskussionen und kulinarischer Highlights.



Die Gäste wurden im Vorhof der Anlage herzlich empfangen, wo Zelte, Tische und Bänke für sie aufgebaut wurden. Für die kleinen Besucher gab es in diesem Jahr einige Möglichkeiten um sich spielerisch zu vergnügen. Weiter gab es einige Stände mit Tee, Kaffee und Crêpe. Die Gäste wurden dann vom Vorhof in die Moschee begleitet und  gelangten durch den Haupteingang dann ins Innere der Imam Ali Moschee.

Während der Führungen wurde die Moschee mit ihren markanten Bauelementen wie Kuppel, Minarett, Gebetsraum und Gebetsnische vorgestellt und deren symbolische Bedeutung im Zusammenhang mit Aussagen des Koran und des Propheten Muhammad (s.a.) erläutert. Nach jeder Führung durch die Moschee, die sowohl deren außergewöhnliche Architektur als auch ihre Historie umfasste, bestand die Möglichkeit, eigene Fragen in einer lockeren Runde zu stellen. Die Gäste hatten die Möglichkeit mit Muslimen aus der Gemeinde ins Gespräch zu kommen. Die muslimischen Ansprechpartner widmeten sich intensiv den vielen Fragen und waren vor allem darum bemüht Vorurteile gegenüber dem Islam und den Muslimen abzubauen.

Da in diesem Jahr der Tag der offenen Moschee in die heilige Trauerzeit des Monats Muharram fiel, wurden die Gäste in den Führungen mit der Thematik von Imam Hussain (a.) und den grausamen Ereignissen von Karbala vertraut gemacht. Weiter wurden einige Bilder speziell zur Thematik von Karbala ausgestellt, welche vom bekannten iranischen Künstler Ruhol Amini gemalt wurden. An zahlreichen Ständen, verteilten die Helfer der Moschee viele kostenlose Infomaterialien zum Thema Imam Hussain (a.) an die Gäste
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Im angrenzenden Gebäude der Islamischen Akademie waren für die Besucher islamische Kalligraphin, orientalische Kunstwerke, Holzschatullen und Koran-Ständer ausgestellt. Es erwartete sie also ein reiches Kultur- und Unterhaltungsprogramm. Ein großer Büchertisch mit vielen Publikationen, gab den Besuchern die Möglichkeit, sich einige Werke des Islams zu beschaffen, umso ein noch besseres und tieferes Verständnis über die vielen Thematiken des Islams zu bekommen. Wir durften uns darüber freuen, das die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder rundum zufrieden unser Islamisches Zentrum Hamburg verließen und hoffen das wir diese schöne Veranstaltung noch viele weitere Jahre hier durchführen dürfen.

Seit 1997 beteiligen sich deutschlandweit viele islamische Gemeinden am Tag der offenen  Moschee zum 3. Oktober.  Allein in Hamburg öffneten in diesem Jahr 40. Moscheen ihre Türen und gaben allen Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in den Islam zu gewinnen. Hierbei distanzierten sich die islamischen Gemeinden allesamt sehr deutlich von der Ideologie des Salafismus

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